Aktuelles

Pressemitteilung

Fraktion und Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Pullach

Pullacher Grüne kritisieren Ende der überparteilichen
Zusammenarbeit im Rathaus

Neue Mehrheit verteilt Ämter im eigenen Lager – Grüne halten am Prinzip der Konsensorientierung fest

Pullach, 18. Mai 2026. „Wer politische Ämter nur noch im eigenen Lager verteilt, schwächt den Gemeinderat und verspielt Vertrauen in eine Zusammenarbeit für alle Pullacherinnen und Pullacher“, erklären Fraktion und Ortsverband der Pullacher Grünen anlässlich der Wahl der zweiten und dritten Bürgermeister:innen in der konstituierenden Sitzung des Pullacher Gemeinderats am 12. Mai 2026.

Für die Pullacher Grünen ist klar: In der konstituierenden Sitzung des Pullacher Gemeinderats am 12. Mai 2026 wurde ohne Not mit einer langjährigen und bewährten Pullacher Tradition gebrochen: der lagerübergreifenden Besetzung der Stellvertretungen der Bürgermeisterin. Unter der früheren Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund waren bewusst Vertreter:innen verschiedener Fraktionen in die Rathausspitze eingebunden worden – unabhängig von parteipolitischen Mehrheiten. So waren Cornelia Zechmeister (WiP) und Dr. Alexander Betz (FDP) (2014–2020) bzw. Andreas Most (CSU / PP) und Cornelia Zechmeister (WiP) (2020–2026) als Stellvertreter:innen in vorherigen Legislaturperioden vorgeschlagen und gewählt worden.


Neue Mehrheit lehnt überparteilichen Vorschlag ab
Für die neue Amtszeit hatten die GRÜNEN erneut ein gemeinsames, parteiübergreifendes Vorgehen vorgeschlagen. Sie hatten mit Caroline Voit (Pullach Plus) und Verena Hanny (Grüne) zwei erfahrene und in Pullach gesellschaftlich breit verankerte Kandidatinnen nominiert. Der Vorschlag wurde von der neuen Mehrheit aus CSU, WiP und FDP jedoch entschieden abgelehnt. Stattdessen wurden beide Ämter ausschließlich innerhalb des eigenen politischen Lagers vergeben.


Politische Ämter nur noch im eigenen Lager
„Die neue Mehrheit sendet gleich zu Beginn ein klares Signal: Zusammenarbeit ja – aber
offenbar nur mit den eigenen Leuten. Das ist ein Rückschritt für die politische Kultur in Pullach“, kritisiert Fabian Müller-Klug, Fraktionssprecher der Pullacher Grünen. Den gewählten Bürgermeister:innen Cornelia Zechmeister (WiP) und Dr. Michael Reich (FDP) gratulieren die GRÜNEN ausdrücklich und wünschen ihnen viel Erfolg für ihre Amtszeit.


„Pullach darf nicht zum Spielball von Mehrheiten werden“

Die GRÜNEN-Fraktion kündigt zugleich an, ihre neue Rolle als Oppositionsfraktion klar und entschieden wahrzunehmen: „Wir werden uns weiterhin für alle Menschen in Pullach einsetzen – unabhängig davon, wen sie gewählt haben. Wir arbeiten konstruktiv mit, wo es sinnvoll ist, und widersprechen klar, wo politische Lagerbildung über das Gemeinwohl gestellt wird. Pullach ist zu besonders, um es parteipolitischem Denken zu überlassen“, so Müller-Klug.


Pressemitteilung

Fraktion und Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Pullach

Pullacher Grüne werfen neuer Ratsmehrheit Machtpolitik bei der IEP vor

Kompetenz statt Parteibuchlogik für das wichtigste Zukunftsprojekt Pullachs

Pullach, 18. Mai 2026. „Die IEP ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte Pullachs. Wer ihren Aufsichtsrat nach parteipolitischer Opportunität zuschneidet, gefährdet Kompetenz, Kontinuität und Vertrauen.“ Mit scharfer Kritik reagieren die Pullacher Grünen auf die Neubesetzung des Aufsichtsrats der Innovativen Energie für Pullach GmbH (IEP).


In der ersten Sitzung des neuen Pullacher Gemeinderats am 12. Mai 2026 hat die neue Mehrheit aus CSU, WiP und FDP beschlossen, den Aufsichtsrat der Innovativen Energie für Pullach GmbH (IEP) von sechs auf fünf Mitglieder zu verkleinern. Dadurch verlieren SPD und Pullach Plus ihre Sitze im Gremium.

Lagerdenken bei IEP fehl am Platz
Für die Pullacher Grünen ist das ein falsches Signal. Gerade bei einem Unternehmen mit so zentraler Bedeutung für die kommunale Wärme- und Energiewende brauche es breite demokratische Repräsentation statt parteipolitischer Machtspiele, erklärten Fraktion und Ortsverband. „Die IEP darf kein Beutestück wechselnder Mehrheiten werden. Gerade jetzt braucht es Erfahrung und fachliche Kompetenz statt Lagerdenken“, so Fraktionssprecher Fabian Müller-Klug

Grüne entsenden Andreas Most (PullachPlus): Verantwortung statt Parteilogik
Die Grünen entsenden deshalb Andreas Most von der Wählergemeinschaft PullachPlus als ihren Vertreter in den Aufsichtsrat. Most hatte die IEP über viele Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender maßgeblich mit aufgebaut und geprägt. Stellvertreterin wird die vorherige Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund, in deren Amtszeit die IEP entscheidend weiterentwickelt wurde.

Für die Pullacher Grünen ist diese Personalentscheidung bewusst ein Gegenmodell zur neuen Mehrheit: „Wir setzen nicht auf Parteibuchlogik, sondern auf Erfahrung und Verantwortung für Pullach,“ bekräftigte Müller-Klug

„Pullach darf nicht zum Spielball von Mehrheiten werden“
Zugleich betonen die Grünen ihre Rolle in der neuen Wahlperiode: „Wir werden uns weiterhin für alle Menschen in Pullach einsetzen – unabhängig davon, wen sie gewählt haben. Wir arbeiten konstruktiv mit, wo es sinnvoll ist, und widersprechen klar, wo politische Machtpolitik wichtiger wird als das Wohl der Gemeinde. Pullach ist zu besonders, um es parteipolitischem Lagerdenken zu überlassen.


Einstimmige Nominierung:  Susanna Tausendfreund wird die Bürgermeisterkandidatin der GRÜNEN für 2026

12.02.2024

Nein, es war natürlich keine Überraschung: Der Ortsverband von Bündnis 90/Die GRÜNEN nominierte am Donnerstagabend, 8.2.2024, Susanna Tausendfreund einstimmig zu seiner Bürgermeisterkandidatin. Der Vereinsraum war mit Mitgliedern und Interessierten gut besetzt, knapp die Hälfte der Anwesenden waren Mitglieder des Ortsverbands. Zu den Gästen zählte auch Claudia Köhler, MdL, Mitglied im Fraktionsvorstand der Landtagsgrünen.

Claudia Köhler schilderte, wie die Arbeit der einzigen grünen Bürgermeisterin im Landkreis von „außen“, von der Landtagsfaktion wahrgenommen wird. An Susanna Tausendfreund gewandt sagte sie: „Pullach fährt mit dir als Bürgermeisterin sehr gut. Egal, ob Kultur, Bildung, der Austausch z.B. im Städtetag. Aber ganz besonders hast du hier vor Ort die Energiewende angepackt und ganz Bayern vorgemacht, wie es gehen kann. Einfach losgelegt, mit dem Ausbau der Geothermie, nun auch Photovoltaik und Windkraft, kein Zaudern und Jammern, machen, zusammenarbeiten.“

Vorher hatten die Pullacher Fraktion im Rückblick auf 2023 dargestellt, mit welchen Beschlüssen im vergangenen Jahr Politik für Kinder und Jugendliche, für ältere Bürger und Bürgerinnen und für die Werte Europas gemacht worden ist. Vor allem aber wurde verdeutlicht, mit welchen Maßnahmen Schritt für Schritt das integrative Klimaschutzkonzept realisiert wird. In einem der nächsten Isaranzeiger werden wir darüber berichten.

Susanna Tausendfreund selbst umriss das breitgefächerte und vielfältige Programm, das sie weiterhin verfolgen wird. In vielen Punkten ging sie sehr ins Detail und ließ so erkennen, wie mit Hartnäckigkeit, Kompetenz, aber auch Offenheit für Wünsche der Bürgerinnen und Bürger das Leben für die Menschen im Ort gestaltet werden kann.

Alles in allem: Der grüne Ortsverein zeigte sich noch überzeugter als schon zuvor von der Kandidatin und gab ein einstimmiges Votum ab. So wurde ein eindeutiges Signal der Zustimmung gesetzt und Klarheit für alle Pullacher und Pullacherinnen geschaffen.

Für den Ortsverband:
Renate Grasse, Gemeinderätin


25.01.2024

ÖFFENTLICHE ORTSVERSAMMLUNG DER GRÜNEN IN PULLACH MIT CLAUDIA KÖHLER MDL

Der Ortsverband der GRÜNEN in Pullach beginnt das Jahr mit einer öffentlichen Ortsversammlung am 8. Februar. Unsere Landtagsabgeordnete Claudia Köhler wird dabei sein. Sie ist die stellvertretende Vorsitzende im Haushaltsausschuss.
Zu dieser Ortsversammlung laden wir Sie herzlich ein!

Unsere Erste Bürgermeisterin, Susanna Tausendfreund, hat sich zu unserer großen Freude dazu entschlossen, bei der nächsten Kommunalwahl im März 2026 noch einmal anzutreten. Wir GRÜNEN in Pullach möchten unsere Zustimmung und Unterstützung mit einem Beschluss zur Nominierung unterstreichen. In unsere Entscheidung wollen wir auch die Sicht der GRÜNEN im Kreisrat und im Landtags einfließen lassen, die Claudia Köhler einbringt.

Die Veränderungen in der Welt erleben wir alle mit großer Sorge. Wir wollen, dass Pullach die Veränderungen nicht erleidet, sondern gestaltet, soweit das in einer Kommune möglich ist. Und da ist viel möglich! Pullach als soziale, moderne, umweltfreundliche und nachhaltige Gemeinde, das ist und bleibt unser Ziel. Bei der Ortsversammlung wollen wir auf das vergangene Jahr zurückblicken: Welche wichtigen Entscheidungen wurden getroffen und wie ist ihre Wirkung? Im Alltag der Arbeit im Gemeinderat nehmen wir die Highlights an zukunftsweisenden, konkreten Entscheidungen oft nicht recht zur Kenntnis, deshalb ist eine nachdenkliche Rückschau wichtig. Das soll selbstverständlich zu einer Vorschau leiten: Was sind die zentralen Aufgaben für nächstes Jahr, damit Pullach für alle seine Bürgerinnen und Bürger so lebenswert bleibt?

Zum Schluss der Veranstaltung wird der Vorstand die geplanten Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten des Ortsverbands der GRÜNEN für 2024 vorstellen.

Die Veranstaltung findet statt am

8. Februar 2024, 19:30 Uhr im Bürgerhaus Pullach, Vereinsraum.

Wir freuen uns, wenn viele interessierte Bürgerinnen und Bürger dabei sind!


Für den Ortsverband: Renate Grasse, Gemeinderätin


25.01.2024

Klare Kante gegen Rechts

Immer drängender wird die Sorge, dass die beängstigenden Zustimmungswerte der AfD zu Wahlerfolgen werden, die den menschenverachtenden Zielen dieser Partei entscheidenden Einfluss auf die Politik hier in Deutschland verschaffen.

Es sind verschiedene Aktionen angestoßen worden, um diesem Trend Einhalt zu bieten:

Eine erste Aktion war die viel besuchte Großdemo „Gemeinsam gegen Rechts“ vom vergangenen Sonntag, zu welcher neben vieler anderer Demonstranten auch der OV Grüne zahlreich vertreten war.

Darüber hinaus wird angestrebt, mit juristischen Mittel zu arbeiten. Das sind die Diskussionen, ob die AfD verboten werden soll. Der Erfolg eines Verbotsverfahrens wird bezweifelt. Es gibt zwei Vorschläge für niedrigschwelligere Verbotsverfahren:

1) Eine Grundrechtsverwirkung für Bernd Höcke nach Verfassungsartztikel 18. Damit dürfte sich Höcke nicht mehr wählen lassen. Hier ist der Link dazu, der Bundeskanzler Scholz und alle Fraktionsvorsitzenden dazu aufruft, eine solche Grundrechtsverwirkung in die Wege zu leiten.

2) Eine anderer Vorschlag: ein Verbotsverfahren der radikalsten AfD Landesverbände anzustrengen. Dieser Vorschlag richtet sich an die Vorsitzenden aller demokratischen Parteien. Den Link dazu findet ihr hier.


27.09.2023

LERNEN SIE CLAUDIA KÖHLER KENNEN! #LANDTAGSWAHL2023

Bündnis 90 Die Grünen Pullach präsentieren: Claudia Köhler für den Bayerischen Landtag!

Am 8. Oktober ist es wieder soweit, Claudia Köhler tritt erneut zur Wahl für den Bayerischen Landtag an. Seit fünf Jahren widmet sie sich mit Leidenschaft der Haushaltspolitik. Bayern steht vor zahlreichen Herausforderungen auf dem Weg in eine gelingende Zukunft, und Claudia ist fest davon überzeugt, dass gemeinsames Handeln der Schlüssel ist.

Um Claudia und ihre Arbeit besser kennenzulernen. Schauen Sie jetzt hier in ihr Wahlkampfvideo hinein.

https://youtube.com/watch?v=C9u1li0kF2E%3Ffeature%3Doembed

Claudia Köhler tritt im nördlichen Teil des Landkreises München an und bittet um Ihre Erststimme. Wenn Sie sich außerhalb dieses Gebiets in Oberbayern befinden, setzen Sie bitte Ihre Zweitstimme auf Liste 2, Platz 7, um eine nachhaltige und progressive Zukunft für Bayern zu unterstützen.

Claudia Köhler verfügt über das Wissen, die Erfahrung und den Enthusiasmus, um die positiven Veränderungen voranzutreiben, die Bayern braucht. Ihre politische Arbeit ist geprägt von einer klaren Vision für eine grünere, sozialere und wirtschaftlich stabile Zukunft für unser Bundesland.

Mit Ihrer Unterstützung können wir gemeinsam viel bewirken. Lassen Sie uns gemeinsam für ein GRÜNES Bayern eintreten, auf das wir stolz sein können. Wählen Sie Claudia Köhler – Ihre Kandidatin für den Bayerischen Landtag!


27.02.2023

SOZIALE GERECHTIGKEIT UND KLIMASCHUTZ – EIN GEGENSATZ

Veranstaltung mit Claudia Köhler, MdL

Wir möchten Sie herzlich zu unserer Veranstaltung mit dem Titel „Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz – ein Widerspruch?“ einladen. Sie findet am 1. März um 19:30 Uhr im Vereinsraum im Bürgerhaus statt. 

Für diese Veranstaltung konnten wir Claudia Köhler MdL, stellvertretende Vorsitzende im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags, gewinnen. In den Vorgesprächen waren wir uns einig: der Ausgangspunkt ist unser Wissen, dass wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Energiewende schlicht notwendig, aber nicht umsonst zu haben sind. Wir wollen in unserer Veranstaltung den Schwerpunkt auf die Frage richten, wie die Belastungen durch Klimaschutz und Energiewende hier bei uns in Pullach, im Landkreis, in Bayern spürbar werden. Wir wollen nachvollziehen, dass die Probleme viele Bürgerinnen und Bürger treffen, und dies in sehr unterschiedlicher Art und Weise. Im zweiten Schritt möchten wir dann Konzepte und Maßnahmen zur weiteren Entlastung der Bürgerinnen und Bürger diskutieren: Ist das Prinzip Gießkanne, wie es z.B. im Tankrabatt und dem einkommenunabhängigen Familiengeld, umgesetzt wurde, sinnvoll und sozial gerecht? Schaffen es gezielte Pakete zur Unterstützung, die einzeln beantragt werden können, die Lasten gerecht zu verteilen? Was wirkt langfristig und nachhaltig?

Das Thema ist durchaus herausfordernd. Aber als überzeugte Demokraten wollen wir genau das machen: Erfahrungen zur Kenntnis nehmen, Meinungen abwägen und Entscheidungen begründen.